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Grilltisch – Upcycling eines alten Bierbanktisches

Solange die Metallbeine einer Bierbank Garnitur noch intakt sind, kann man problemlos die alte, kaputte Holzplatte gegen eine neue Platte austauschen.

Die Idee einen Grilltisch daraus zu bauen, löst außerdem das Problem, dass viele Grillgeräte keine Ablagefläche drumherum haben und der „Grill-Meister“ ständig aufstehen muss bzw. sich wenig an einer geselligen Runde beteiligen kann.

In die neue Holzplatte wird ein Grill eingelassen, mit einer Halterung versehen, so dass man am Tisch sitzend grillen und sich unterhalten kann. Besonders gut dafür geeignet ist der aus Thailand stammende Thai-Grill, der mit Holzkohle betrieben wird. Auf der Grillschale grillt man das Fleisch und im Rand der Schale kocht eine Brühe, in der unterschiedliches Gemüse gegart wird. Der große Vorteil dieses Gerätes ist das sehr gesunde Garen von Fleisch und Gemüse, ohne den ganz direkten, oft zu heißen, Kontakt mit dem Feuer.

Bauanleitung

Die Größen eines Standard-Bierbanktisches einer Bierzeltgarnitur betragen:

  • Länge 2,20 m
  • Tischbreiten 50cm, 58cm, 70cm und 80cm

Wir haben hier in der Beschreibung eine neue Mehrschichtplatte gewählt, in der Größe: 200 x 95 cm. Die Dicke der Platte sollte 3-4 cm betragen, um eine große Festigkeit und Stabilität zu gewährleisten.

Benötigtes Werkzeug und Zubehör

  • Stichsäge mit einem Holzsägeblatt, das für die Tischplattendicke ausreichend ist
  • Kreissäge, falls die Tischplatte selbst zugesägt wird
  • Akkuschrauber mit 8 mm Bohrer. Zum einen um die Schraubverbindung von Tischplatte und Metallbeinen vorzubohren und zum anderen für eine Bohrung, die zum eintauchen der Stichsäge dient
  • Bit Satz für die Schrauben
  • Gabelschlüssel oder Rätschenkoffer für die Schraubarbeiten an den Sechskantschrauben
  • Ein Exenterschleifer, Bandschleifer oder Dreiecksschleifer zum Entgraten und Anschleifen der Holzoberfläche
  • 4 x Edelstahlwinkel mit zwei Bohrungen, Größe 12 x 4 x 5 cm (Schenkellänge x Schenkellänge x Winkelbreite)
  • Winkel zum Messen aller 90 Winkel
  • Meterstab, Bleistift
  • Etwas Schnur um einen Kreis anzuzeichnen
  • Schutzausrüstung wie Schleifbrille, Handschuhe
  • Eine Walze mit Schaumstoffrolle um die Tischplatte mit Öl zu behandeln
  • und natürlich einen Thai-Grill

Arbeitsschritte

Den Grill platzieren wir direkt in der Mitte des Tisches, damit alle Personen gut drankommen.

Die Mitte der Tischplatte anzeichnen, indem von Ecke zu Ecke ein Strich gezogen wird. Einmal links oben nach rechts unten und von rechts oben nach links unten. Diese beiden Linien treffen sich genau in der Mitte der Tischplatte. Soll der Grill absichtlich nicht mittig verbaut werden, ist der Mittelpunkt trotzdem ein guter Hilfsmesspunkt.

Ausschneiden der runden Öffnung für den Grill

Den Thaigrill und andere runde Grills gibt es in verschiedenen Größen. Der Durchmesser des Grills gibt natürlich die Größe der Öffnung in der Holzplatte vor. Dazu sollte man gut 5 cm dazugeben, um einen ausreichenden Abstand zwischen Holzplatte und Grillgehäuse zu bekommen.

Grillöffnung anzeichnen. Grilldurchmesser halbieren + 5cm dazu rechnen. Ein Metermaß nehmen, das gewählte Maß (Radius + 5cm ) anzeichnen von dem gewählten Mittelpunkt weg. Wir nehmen uns nun den 8mm Holzbohrer, der die Zirkelspitze bildet, dazu ein Stück Schnur als Abstandshalter und den Bleistift als Mine und fertig ist der Kreis.

Öffnung aussägen

Mit dem Akkuschrauber und Holzbohrer eine Bohrung innerhalb des auszusägenden Kreises bohren, mit der Stichsäge eintauchen und die Grillöffnung aussägen.

Anschließend alle Sägestellen und alle anderen Verletzungsquellen anschleifen, entgraten und natürlich die Holzplatte gut abfegen und vom Holzstaub befreien.

die Tischplatte und der Grill von unten

Den Grill zentriert über die Öffnung legen. Edelstahlwinkel an Grillauflagepunkte legen (Winkel um 180° gedreht ) und Aussenkontur anzeichen. Nun kann der Grill und die Winkel von der Tischplatte wieder entfernt werden.

Winkel an Grillauflagen anpassen

Je nach Grilltyp und Auflagemöglichkeiten, müssen die Metallwinkel angepasst werden. Wir haben zuerst die Rundung des Grills nachgezeichnet und dann mit einem Winkelschleifer und einer Schleifscheibe in den Winkel rein geschliffen (Schutzbrille usw. nicht vergessen). Nun werden die Winkel mit dem kurzen Schenkel in die Öffnung ragend mit je zwei Senkholzschrauben pro Winkel befestigt. (Konturen wurden vorher angezeichnet).

Holzplatte behandeln

Am natürlichsten ist die Behandlung der Tischplatte mit einem Öl wie Z.B Leinöl. Man kann die Platte aber lackieren oder lasieren.

Tischbeine einmessen und befestigen

Die Tischbeine in zusammengeklapptem Zustand auf gewünschte Position auflegen und Löcher zum Bohren anzeichnen. Tischbeine entfernen und Löcher bohren.

Tischbeine mit den Schloss-Schrauben anschrauben

Nachdem die Tischbeine angeschraubt sind, nehmen wir den Winkelmesser und richten die Beine in aufgeklapptem Zustand auf den 90 Grad Winkel zur Tischplatte. Dann die Fußverriegelungen mit jeweils 4 Holzsenkschrauben an die Tischplatte schrauben.

Zum Schluss den Tisch aufbauen und den Grill einsetzen

Schuhwannenregal

Herbstzeit ist Wanderzeit, aber das Wetter zeigt sich auch schon mal von seiner nassen Seite. Gut, wenn man dann einen passenden Abstellplatz für dreckige und nasse Schuhe oder Stiefel hat. Ralf Haberbosch zeigt, wie man recht einfach ein Schuhregal dafür bauen kann.

Schritt für Schritt zum Schuhregal

Man braucht: 

Material für Schuhregal
  • 2 oder 3 Schuhwannen (35 x 39 cm)
  • Eisensäge
  • Stufenbohrer
  • Metallbohrer (8 und 10 mm)
  • Dosenbohrer (Durchmesser: 55 mm)
  • Feile
  • Markerstift
  • Meterstab
  • Mess-Schieber
  • Schraubzwinge
  • 2 x 8 mm Gewindestab (Länge 100 cm)
  • 20 M8 Muttern
  • 4 M8 Hutmuttern
  • 1 Siphon Flach (Durchmesser 70 mm (außen), Bohrdurchmesser 55 mm)
  • Reduzierstück für Siphon-Ablauf (19 mm)
  • 1 Kette (Länge 50 cm)

So geht´s:

Erste Schuhwannen-Ecke mit Markerstift 2 cm vom Rand auf der Mitte der Aufkantung markieren. Diesen Schritt an allen 4 Ecken wiederholen. Wanne mit Schraubzwinge fixieren. Stufenbohrer in Akkuschrauber einspannen, alle 4 Bohrungen setzen.

Schuhwannen-Ecke markieren

Bohrungen mit Gewindestab auf Passung prüfen. Dann alle drei Wannen übereinander stapeln, Wanne mit Löchern ganz oben. Dann Löcher bohren. An den beiden restlichen Wannen Bohrungen auf das richtige Maß für die Gewindestäbe bringen.

Löcher bohren

Bohrungen mit Metallbohrer 8 und 10 mm entgraten.

Bohrungen entgraten

Gewindestangen auf eine Länge von 47 cm anzeichnen und mit Metallsäge auf diese Länge sägen. Die Sägestelle mit einer Feile entgraten und das Aufschrauben einer Mutter ausprobieren.

Mit Metallsäge sägen

Position Siphon wählen und die Mitte mit dem Markerstift anzeichnen. Mit einem Lochbohrer mit dem passenden Lochdurchmesser des Abflusssiebes das Loch bohren und mit einer Feile entgraten.

Mitte anzeichnen

Abflusssieb und Unterteil einsetzen und zusammenschrauben. Am Abfluss dann die Ablauf-Reduzierung auf 19 mm anschließen und schließlich die Kette an das Reduzierstück einhängen, damit sich sammelndes Wasser an der Kette entlang laufen kann.

Abfluss-Sieb einsetzen

Schließlich alle Schuhwannen mit Muttern auf den 4 Gewindestäben fixieren. Jeweils eine Mutter von unten und eine von oben gegenschrauben. Die oberste Schuhwanne wird mit Hutmuttern fixiert.

Schuhwannen mit Muttern fixieren

Kleiderordnungssystem

Kleiderordnungssystem Schritt für Schritt

Als erstes messen wir mit einem Meterstab unseren Kleiderschrank aus, bzw. den Raum zwischen zwei Fachböden, in die das zusätzliche Ordnungssystem eingebaut werden soll.

Nachdem wir uns die Maße notiert haben: Länge x Breite x Höhe ziehen wir überall einen 1 cm ab, so dass das Ordnungssystem „Luft“ hat.
Jetzt geht es zum Einkaufen. Alle Teile gibt es im Baumarkt.

Folgende Angaben gelten für ein Plattenmaß von Länge x Breite x Höhe: 450 x 400 x 500 mm.

  • 8 mm Mehrschichtplatte
  • Tischfüße Durchmesser 30mm Länge ca.500 mm (wird später passend abgelängt)
  • Teichriffelschlauch Innendurchmesser min. 30 mm 
  • 4 x Tischfüße mit passendem Gewinde für Tischfüße

Benötigtes Werkzeug:

  • Kreissäge (falls die Platten nicht gleich im Fachmarkt zugesägen werden) oder eine Stichsäge falls keine Kreissäge vorhanden ist.
  • Forsterbohrer Durchmesser 5mm größer wie der Tischfußdurchmesser
  • Bleistift und Meterstab
  • Anschlagwinkel
  • Klebeband
  • Akkuschrauber
  • Schmirgelpapier
  • Halbrundfeile
  • Schere oder Blechschere
  • Eisensäge
  • Schutzbrille
  • Ablängen der Mehrschichtplatten

Als erstes spannen wir mit Schraubzwingen alle Mehrschichtplattenteile zusammen, so dass wirklich alle Platten nach dem Sägen gleich groß sind.
Dazu zeichnen wir mit Meterstab, Bleistift und Anschlagwinkel unsere notierten Maße an.

Nachdem wir den Sägeschnitt angezeichnet haben, kleben wir unseren Strich mit Klebeband ab, so dass beim Sägen der Platten die oberen Schichten nicht ausfransen.
Nach dem Sägen werden die Platten mit Schmiergelpapier oder feiner Feile entgratet

Nun zeichnen wir im noch zusammengespannten Zustand der Platten unsere Löcher an:
Wir wählen einen Randabstand von 40×40 mm. Jetzt kommt der Akkuschrauber, es kann natürlich auch eine Bohrmaschine sein, am besten eine Ständerbohrmaschine, mit Forsterbohrer zum Einsatz.

Bevor wir durch die letzte Platte durchbohren, drehen wir den Plattenstapel herum und bohren die letzte Platte von der anderen Seite durch. Damit kann das „Ausfransen“ der obersten Mehrschichtplattenschicht verhindert werden. Wenn alle Löcher gebohrt sind, wieder mit Feile und Schmiergelpapier entgraten.

Lochbohrungen der Füße testen

Wir schieben alle 4 Füße durch alle gebohrten Löcher in den Platten, um zu überprüfen, ob alle Platten leichtgängig zu verschieben sind. Wenn nicht mit einer Halbrundfeile die jeweilige Bohrung etwas vergrößern.
Ist dies der Fall schrauben wir oben sowie unten auf die Füße die gekauften Gleiter auf ein Mittelmaß ein. Ist dies erledigt, messen wir von Ende Gleiter zu Ende Gleiter, um zu ermitteln, ob nun die Komplettfüße die passende Länge (bzw. Höhe) für unseren Schrank haben. Ist die Länge der Füße zu lang, werden die Füße mit der Eisensäge gekürzt.

Endgültiger Zusammenbau

Abstände zwischen den Holzplatten aus Teichrohr herstellen

Hierfür benötigen wir die Eisensäge, Blechschere und das Teichrohr. Alle gewünschten Abstände zwischen den Böden festlegen. Pro Zwischenraum 4 gleiche Stücke vom Teichrohr mit Eisensäge absägen.

Gesägte Stücke mit Blechschere aufschneiden, so dass die Rohre später ohne großen Aufwand über die Tischfüße gestülpt werden können (oder Abstände später verändert werden können)

Die so hergestellten „Abstandshalter“ clipst man nun um die Füße herum und so ergibt sich ein Gestell mit mehreren Fachböden, das man nun zwischen die beiden vorhandenen Fachböden eines Schrankes einsetzen und durch das Rein- oder Rausdrehen der Tischbein-Gleiter verspannen kann.

Fenstertisch – Neuer Tisch aus altem Fenster

Aus einem alten Fenster kann man ein super cooler Tisch machen.

Heimwerkertrainer Ralf Haberbosch stellt seine Recyclingidee für ein altes Fenster vor. Mit einer Platte aus Holz oder Acryl-Glas und 4 Beinen wird daraus einfach ein neuer Tisch.


Benötigt werden:

  • 1 x Fensterflügel aus Holz
  • Verschiedenes Werkzeug wie auf dem Bild
  • 4 x Tischfüße (wir bauen sie selber aus Flacheisen 60 x 4mm)

Wer sich das Selberbiegen von Eisenmaterial nicht zutraut oder anderes Material verwenden möchte, kann auch auf das große Angebot von fertigen Tischbeinen in den Baumärkten zurückgreifen.

Als erstes müssen alle Zubehör/Anbauteile/Beschläge vom Fenster entfernt werden.

Um die Kanten des zukünftigen Tisches zu verschönern, kann man die Holzkanten Fensterrahmens mit einer Oberfräse entsprechend verändern.

Wenn man die Oberseite des Fensterflügels ein wenig mit einem Exenterschleifer anschleift, so kann man das Aussehen noch etwas auf „älter“ trimmen.

Wenn die ersten individuellen Verschönerungsarbeiten abgeschlossen sind, geht es schon an die Tischfüße. Entweder Füße einkaufen oder ab in die Werkstatt Füße biegen. Am besten geht es, wenn man sich eine Biegevorlage auf einen Karton zeichnet. So hat man dann auch eine Kontrollvorlage für 4 gleiche Füße und zum Abschätzen ob die Größe die passende ist.

So kann man auch gleich die notwendige Materiallänge ermitteln (abmessen u. zusammen zählen). Jetzt geht es an das Material absägen und zwei Löcher Durchmesser 6,0mm bohren.

Wenn dies passiert ist, überträgt man die Biegemaße mit Hilfe eines Anschlagswinkel und eines Stiftes auf das Metall.

Jetzt geht es an das Biegen. Wo biegen wir? An einem Tisch oder Werkbank, die nicht umkippen kann. Die Werkbank sollte einen Schraubstock besitzen. Oder wenn man einen Winkelbieger besitzt, kann natürlich auch der verwendet werden.

Hier kann man die Biege- Reihenfolge erkennen. Zuerst das Lange Stück mit 90°, dann das 5cm Stück mit den Löchern, das schräge Lange Stück und die kleine Lasche.

Und immer die Biegeteile prüfen, ob sie auch gleich sind wie das Muster, das man nach der Biegevorlage auf der Pappe gebogen hat. Das heißt im unteren Fall nachbiegen.

Wenn alle vier Füße gebogen, kontrolliert und gegebenfalls nachgebogen sind, werden die Füße angeschraubt. Beim Anschrauben sollte unbedingt darauf geachtet werden, daß man nicht in den Glaseinstand bohrt oder schraubt, sonst geht das Glas kaputt.

Bei dem breiten Material des Holzrahmens, können die Füße statisch gesehen auch alle in die gleiche Richtung montiert werden, ohne dass man Sorge haben muss, dass ungestütze Rahmenteile sich durchbiegen.

Nun kann man den „Fenster-Tisch“ umdrehen und er steht auf seinen vier Füßen.

Wem die große Glasfläche zu eintönig ist, kann sie mit einfachen Mitteln interessanter gestalten: z.B. aus einfachen Holzleisten ein Fensterkreuz von unten aufs Glas kleben, dazu gibt es besonderen Glaskleber, das Fensterkreuz kann man aus Holzleisten einfach zusammensetzen. Oder man kann das Glas mit Selbstklebe-Folien bekleben.