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Kleiderordnungssystem

Als erstes messen wir mit einem Meterstab unseren Kleiderschrank aus, bzw. den Raum zwischen zwei Fachböden, in die das zusätzliche Ordnungssystem eingebaut werden soll.

Nachdem wir uns die Maße notiert haben: Länge x Breite x Höhe ziehen wir überall einen 1 cm ab, so dass das Ordnungssystem „Luft“ hat.
Jetzt geht es zum Einkaufen. Alle Teile gibt es im Baumarkt.

Folgende Angaben gelten für ein Plattenmaß von Länge x Breite x Höhe: 450 x 400 x 500 mm

  • 8 mm Mehrschichtplatte
  • Tischfüße Durchmesser 30mm Länge ca.500 mm (wird später passend abgelängt)
  • Teichriffelschlauch Innendurchmesser min. 30 mm
  • 4 x Tischfüße mit passendem Gewinde für Tischfüße.

Benötigtes Werkzeug:

Werkzeug

  • Kreissäge (falls die Platten nicht gleich im Fachmarkt zugesägen werden)
    oder eine Stichsäge falls keine Kreissäge vorhanden ist.
  • Forsterbohrer Durchmesser 5mm größer wie der Tischfußdurchmesser
  • Bleistift und Meterstab
  • Anschlagwinkel
  • Klebeband
  • Akkuschrauber
  • Schmirgelpapier
  • Halbrundfeile
  • Schere oder Blechschere
  • Eisensäge
  • Schutzbrille
  • Ablängen der Mehrschichtplatten

Holzplatte

Als erstes spannen wir mit Schraubzwingen alle Mehrschichtplattenteile zusammen, so dass wirklich alle Platten nach dem Sägen gleich groß sind.
Dazu zeichnen wir mit Meterstab, Bleistift und Anschlagwinkel unsere notierten Maße an.

Nachdem wir den Sägeschnitt angezeichnet haben, kleben wir unseren Strich mit Klebeband ab, so dass beim Sägen der Platten die oberen Schichten nicht ausfransen.
Nach dem Sägen werden die Platten mit Schmiergelpapier oder feiner Feile entgratet.

Holzplatte und Winkel

Nun zeichnen wir im noch zusammengespannten Zustand der Platten unsere Löcher an:
Wir wählen einen Randabstand von 40×40 mm

Jetzt kommt der Akkuschrauber, es kann natürlich auch eine Bohrmaschine sein, am besten eine Ständerbohrmaschine, mit Forsterbohrer zum Einsatz.

Akkubohrer

Bevor wir durch die letzte Platte durchbohren, drehen wir den Plattenstapel herum und bohren die letzte Platte von der anderen Seite durch.
Damit kann das „Ausfransen“ der obersten Mehrschichtplattenschicht verhindert werden.
Wenn alle Löcher gebohrt sind, wieder mit Feile und Schmiergelpapier entgraten.

Lochbohrungen der Füße testen

Wir schieben alle 4 Füße durch alle gebohrten Löcher in den Platten, um zu überprüfen, ob alle Platten leichtgängig zu verschieben sind.
Wenn nicht mit einer Halbrundfeile die jeweilige Bohrung etwas vergrößern.
Ist dies der Fall schrauben wir oben sowie unten auf die Füße die gekauften Gleiter auf ein Mittelmaß ein. Ist dies erledigt, messen wir von Ende Gleiter zu Ende Gleiter, um zu ermitteln, ob nun die Komplettfüße die passende Länge (bzw. Höhe) für unseren Schrank haben.
Ist die Länge der Füße zu lang, werden die Füße mit der Eisensäge gekürzt.

Endgültiger Zusammenbau

Abstände zwischen den Holzplatten aus Teichrohr herstellen

Hierfür benötigen wir die Eisensäge, Blechschere und das Teichrohr.
Alle gewünschten Abstände zwischen den Böden festlegen.
Pro Zwischenraum 4 gleiche Stücke vom Teichrohr mit Eisensäge absägen.

Plastikrohre

Gesägte Stücke mit Blechschere aufschneiden, so dass die Rohre später ohne großen Aufwand über die Tischfüße gestülpt werden können (oder Abstände später verändert werden können)

Die so hergestellten „Abstandshalter“ clipst man nun um die Füße herum und so ergibt sich ein Gestell mit mehreren Fachböden, das man nun zwischen die beiden vorhandenen Fachböden eines Schrankes einsetzen und durch das Rein- oder Rausdrehen der Tischbein-Gleiter verspannen kann.

Grilltisch selber bauen

8:09 min | SWR-Sendung „Kaffee oder Tee“ vom 29.6.2015 | 16.05 Uhr | Verfügbar bis 28.6.2016
Solange die Metallbeine einer Bierbank Garnitur noch intakt sind, kann man problemlos die alte, kaputte Holzplatte gegen eine neue Platte austauschen. Die Idee einen Grilltisch daraus zu bauen, löst außerdem das Problem, dass viele Grillgeräte keine Ablagefläche drumherum haben und der „Grill-Meister“ ständig aufstehen muss bzw. sich wenig an einer geselligen Runde beteiligen kann.

Die Lösung von Heimwerker-Trainer Ralf Haberbosch aus Hechingen: In die neue Holzplatte wird ein Grill eingelassen, mit einer Halterung versehen, so dass man am Tisch sitzend grillen und sich unterhalten kann.

Zur Anleitung auf der SWR-Homepage